Hildegard Knef: „Ich laufe jeden Tag Amok.“

Hildegard Knef, Foto: Sreenshot YouTube

Hildegard Knef, Foto: Sreenshot YouTube

„Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben – Ich laufe jeden Tag Amok“, soll die deutsche Schauspielerin Hildegard Knef (1925-2002) gesagt haben. Heute bin ich auf dieses witzige Zitat gestoßen – am Tag ihres Geburtstages. Vor 86 Jahren hat Hildegard Knef im Ur-Katholischen Ulm das Licht der Welt erblickt.

Erst jetzt verstehe ich auch, warum am Donnerstag, 29. Dezember 2011 die flimische Biografie der Knef mit Heike Makatsch in der Hauptrolle als Free-TV-Premiere im ZDF zu sehen ist. „Hilde“ heißt das „Biopic“ kurz, das trotz Werbetrailer im TV womöglich an mir vorbeigegangen wäre. Aber jetzt bin ich neugierig auf die Frau, die mit rauer Raucherstimme „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ sang. Wer war Hildegard Knef? Sängerin, Hollywoodstar, gefallener Engel, Autorin und Malerin – auf jeden Fall eine charismatische Frau, deren trockener Humor mich noch heute zum Lachen bringt.

Der Trailer zum Film „Hilde“ von Kai Wessel auf YouTube:

Und hier der direkte Vergleich Heike Makatsch – Hildegard Knef:

Hildegard Knef – Die private Website zur Ehren der Schauspielerin
„Hilde“ – Kai Wessels filmische Biografie im ZDF

3 Gedanken zu „Hildegard Knef: „Ich laufe jeden Tag Amok.“

  1. So, jetzt habe ich mir „Hilde“ tatsächlich angeschaut – und bin enttäuscht. Wer ist eigentlich Hildegard Knef? Diese Frage wirft in diesem Biopic Filmproduzent Erich Pommer auf, der wichtige Weichen für die Karriere der Knef gestellt hat. Beantwortet wird diese Frage von Regisseur Kai Wessel aber leider nicht. Der Film ist allenfalls eine biografische Revue – eine der zahlreichen Lebensstationen reiht sich möglichst chronologisch an die andere. Was fehlt, ist eine zentrale These, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Auch wenn ich keine Knef-Expertin bin: Das Leben der Knef und ihre Persönlichkeit hätten sicher mehr Facetten zu bieten gehabt. Schade. Vielleicht lohnt die Lektüre einer Biografie mehr. Mal sehen … „Fragt nicht warum“ ist zumindest ein interessanter Titel. http://www.amazon.de/Fragt-nicht-warum-Hildegard-Biografie/dp/3941378015/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1325322492&sr=1-2.

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  2. Also meine Liebe: zwei Seelen, ein Eindruck.! Habe mir direkt nach dem Film den geschenkten Gaul auf meinen E-Book Reader geladen. Der Film ist nur in einer Hinsicht wirklich lohnend gewesen, er hat einen an eine spannende Persönlichkeit herangeführt, die in unserer Kindheit zwar präsent aber zu knorrig war, um wirklich zu interessieren.

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    • Liebe Michaela, schön, über einen Kommentar von dir zu hören. Ja, als Kind konnte ich mit der Knef auch nichts anfangen. Da war sie Gast bei Peter Frankenfeld oder Anneliese Rothenberger und man hat noch gedacht: Huch, was für eine tiefe Stimme! Und: So alt werde ich nie. Inzwischen finde ich sie faszinierend, bin aber noch immer nicht sicher, ob ich sie richtig mag. Ich habe mir die Biografie noch nicht gekauft, aber die Neugier auf Hildegard Knef ist trotz der oberflächlichen filmischen Adaption geblieben. Heike Makatsch war vom Typus her auf jeden Fall eine gute Besetzung und die Rolle sehr schwer.

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