Cybermobbing greift im Social Web um sich

Krisen, Kritik und Katastrophen: Immer häufiger läuft die Kommunikation im Social Web aus dem Ruder. Insbesondere Jugendliche sind Opfer unschöner verbaler oder bildlicher Attacken im Netz. Autorin Martina Dressel plädiert nicht zu unrecht für mehr konstruktive Kommunikation gegen Cybermobbing in virtuellen Welten. Was meint ihr dazu? Wer war schon mal von Cybermobbing betroffen? Und wie seid ihr damit umgegangen?

Zum Artikel „Wie Cybermobbing Soziale Netzwerke regiert“

4 Gedanken zu „Cybermobbing greift im Social Web um sich

  1. ich finde den trend eigenartig und bedenklich und gefährlich. muss man nicht ziemlich krank sein, daran freude zu haben im internet, weil’s anonym ist, seinen frust loszuwerden?
    keiner muss sich mit jemandem abgeben, den er nicht mag. und niemand muss sich im netz etwas ansehen, was ihm nicht gefällt. was also treibt jemanden dazu mit der verbalen keule durch den netzdschungel zu ziehen? ich werde es nie verstehen.
    liebe grüsse
    d.

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    • Über die Motive kann ich auch nur spekulieren: Einsamkeit, Anonymität, geringere Hemmschwellen, wenn es keine Fac-to-Face-Kommunikation ist? Aber es gbt ja auch die ewigen Meckerer, für die Kritik immer nur negatives Feedback, aber nie Lob bedeutet. Eine Zeit lang hatte ich auf Twitter den Eindruck, alles sind nur noch genervt. Jeder Tweet, war ein Motztweet. Sehr merkwürdig. LG

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  2. Mir scheinen es in vielen Fällen die gleichen Beweggründe zu sein, wie im realen Leben auch. Beispielsweise:

    – Frust darüber, abgewiesen worden zu sein
    – Neid, weil ein anderer mehr Erfolg hat / beliebter ist / kreativer ist etc.
    – Verlangen nach mehr Aufmerksamkeit, egal wie
    – Nicht bediente Eitelkeiten / Profilneurosen
    – Imponiergehabe, um sich vor anderen hervorzutun
    – Größer zu erscheinen, in dem andere klein gemacht werden
    – etc. etc. etc.

    Natürlich greift dabei häufig eines ins andere. Die Ergebnisse allerdings sind meist gleich: Verletzte auf allen Seiten für nichts und wieder nichts. Denn wirklich zu gewinnen gibt es bei solchen „Kämpfen“ eher selten etwas.

    Selbst das unwichtigste Würstchen wird bzw. wirkt auf einmal wichtig, wenn es nur laut genug herum kräht. Denn irgendwer klatscht immer. Irgendjemand ist genauso einsam und erkennt eine Chance, sich jemandem anzuschließen, der vermeintlich etwas zu sagen hat. Die fehl gemutmaßte Anonymität im Internet spielt dabei sicher auch häufig eine Rolle. Aber denken diejenigen tatsächlich soweit? Oder kurz: Denken diejenigen? ☺

    Ein absolut ungemobbtes Wochenende wünsche ich Dir! ;o)

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