Mein Leben ohne Blog

Es ist still um mich geworden. Seit mehr als 90 Tagen habe ich nicht mehr gebloggt. Weil ich einfach nichts zu sagen habe? Nein, weil ich gerade nichts sagen bzw. schreiben mag.

Bin ich leer geschrieben? Nein, ganz im Gegenteil stecke ich voller Themenideen und Gedanken, die ich ganz wunderbar hier in meinem Blog verarbeiten könnte. Die Betonung liegt auf „könnte“. Denn schließlich ist das Bloggen für mich ein Privatvergnügen und kein Muss. Und da das auch so bleiben sollte, entziehe ich mich hier derzeit dem Kampf um Aufmerksamkeit, Klicks und Kommentare.

Warum bloggen wir?

Denn manchmal hilft Verzicht, um einen klaren Kopf und die richtige Work-Life-Balance (so sehr ich diesen ausgenudelten Begriff auch hasse) zu bekommen. Das Fazit für mich: Entweder blogge ich richtig oder gar nicht.

Mein Leben ohne Blog ist gut. Statt zu schreiben, lese ich zum Beispiel Bücher. Und ich habe mich mich gefragt, warum Menschen überhaupt bloggen. Diese Frage möchte ich an euch alle richten. Was ist eure Motivation?

Mein Leben ohne Tageszeitung
Warum Social Media keine Nebenbeibeschäftigung ist

6 Gedanken zu „Mein Leben ohne Blog

  1. Interessante Gedanken. Auch ich denke manchmal, es ist ein wenig wie ein Strudel, in den man sich nicht ziehen lassen sollte. Manche schreiben ja täglich einen Blogbeitrag. Warum ich schreibe? Weil ich es liebe zu schreiben und ich den Austausch mit anderen Natur- und Gartenfreunden mag. Man muss bei Bloggern ja auch unterscheiden zwischen jenen, die nur liken und jenen, die dich so schätzen, dass sie einen Kommentar schreiben.

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    • Ja, da ist was dran. Geliked wird schnell, aber nicht immer richtig gelesen. Ich hatte mir mal vor genommen, jede Woche einen Beitrag zu schreiben – aber da gerät man unnötig unter Druck. In erster Linie soll es doch Spaß machen …🙂

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  2. Spannende Frage und sehr berechtigt. Ursprünglich von meinem Mann überredet zu bloggen, finde ich es inzwischen ganz gut, weil ich Schreiben liebe aber aus diversen Gründen immer noch nicht über die Biografie meiner Mutter hinausgekommen bin. Stimme Dir zu, dass man es entweder richtig (einigermaßen regelmäßig) tun oder lassen sollte. Habe für mich beschlossen, mehr Buchbesprechungen zu schreiben – Leute sind dankbar und mir bringt es auch etwas. Fände es sehr schade, wenn Du Dich vom Bloggen verabschieden würdest!

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    • Danke für die Rückmeldung. Keine Sorge, ich bereite keinen Abschied vom Bloggen vor – ich habe mir nur eine kleine Auszeit gekönnt, die ich ja nun auch mit dem Beitrag „Mein Leben ohne Blog“ wieder unterbrochen habe. Buchkritiken könnte ich auch zu Hauf schreiben, aber wenn man schon beruflich den ganzen Tag schreibt, ist Bloggen nicht immer eine Entspannung, sondern die Fortführung des Beruflichen im Privaten. Das Problem hat man ja auch als Social Media Manager – die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit verschwimmen. Das tut manchmal einfach nicht mehr gut … LG

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  3. Hallo Andrea, ich habe auch lange mit mir gekämpft, ob ich bloggen sollte oder nicht. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, es nicht zu tun. Ich denke, dass ich persönlich nicht genug zu erzählen hätte. Wahrscheinlich würde ich meine Mitmenschen nur langweilen😉 . Es gibt hier einige wirklich gute blogs und dann gibt es wirklich grottenschlechte blogs, die es nicht wert sind, dass man sie aufruft. Ich wundere mich dann oft, dass drei geklaute Videos, einige schlechte Fotos und ein unglaubliches Kauderwelch mitunter 30 und mehr likes bekommen. Ich frage mich dann oft, ob die Leute das wirklich ernst meinen oder ob sie einfach nur ihre Adresse hinterlassen wollen um auf das eigene blog aufmerksam zu machen. Ich lese bei solchen Leuten aus Prinzip nicht, weil ich es verlogen finde, ein like für schlechte „Arbeit“ abzugeben.

    Wenn ich ein blog schreiben würde, läge mir viel mehr daran, dass ich einige gute Kommentare bekäme. Die Betonung liegt auf GUTE. Wie oft habe ich mich schon gewundert, dass gar nicht auf das Geschriebene eingegangen wird. Da werden dann einfach nur Grüße bestellt, oder man schreibt, dass man gerade irgendwo hin fährt. Total lächerlich eigentlich, solche nichtssagenden Kommentare. Also, was ich eigentlich sagen will: Es gibt gute blogs, da merkt man, das dort richtig viel Herzblut drin steckt und ich denke, diese blogs werden auch nach 90 Tagen Pause weiter gelesen. Also, unbedingt dran bleiben🙂

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